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Dienstag, 06.05.2014

Forschung: Ausgezeichnet!

Landesrat Christopher Drexler und Wolfgang Pribyl von Joanneum Research überreichten die Auszeichnung an den Uni-Graz-Forscher Thomas Schmickl (Mitte).

Landesrat Christopher Drexler und Wolfgang Pribyl von Joanneum Research überreichten die Auszeichnung an den Uni-Graz-Forscher Thomas Schmickl (Mitte).

Florian Hebenstreit (Mitte) ist der Preisträger in der Kategorie Nachwuchs. Fotos: Krug.

Florian Hebenstreit (Mitte) ist der Preisträger in der Kategorie Nachwuchs. Fotos: Krug.

Thomas Schmickl und Florian Hebenstreit erhalten Forschungspreis des Landes Steiermark

Doppelter Erfolg für die Karl-Franzens-Universität Graz bei der diesjährigen Verleihung der Forschungspreise des Landes Steiermark: Beim Preis "Simulation & Modelling" konnte Assoz. Prof. Dr. Mag. Dr. Thomas Schmickl vom Institut für Zoologie mit seiner Arbeit "Kommunikationsfreie und anpassungsfähige kollektive Entscheidungsfindung mit limitierten Roboterschwärmen" in der Kategorie "Grundlagenforschung" punkten. Den "Nachwuchspreis" bekam Dr. Florian Hebenstreit, Absolvent der Uni Graz im Fach Theoretische Physik und derzeit an der Uni Heidelberg beschäftigt, für seine Forschungen zu "Der Schwinger-Effekt in inhomogenen elektrischen Feldern". Die Auszeichnungen wurden im Rahmen eines gemeinsamen Abends der Wissenschaft am 5. Mai 2014 im MUMUTH an der Kunstuniversität Graz verliehen. Mit einem Einblick in die herausragenden Leistungen aus den Forschungsbereichen "Simulation und Modelling", sowie "Human Technology Interface" und mit der Vergabe der Inge Morath Awards für Wissenschaftspublizistik wurde ein Bogen zwischen Technologie und Kommunikation gespannt, der beeindrucken konnte. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Forschungs-Landesrat Mag. Christopher Drexler und dem Geschäftsführer von Joanneum Research Dr. Wolfgang Pribyl.


Stärkung des Standorts Steiermark
Landesrat Christopher Drexler: "Das einzigartige am Forschungsstandort Steiermark ist sicherlich das Netzwerk zwischen den einzelnen Universitäten, sowie den Forschungseinrichtungen. Das ist auch die Basis für herausragende Forschungskooperationen mit Wirtschaft und Industrie. Wissen und Know-how sind auch die entscheidenden Faktoren für die Absicherung unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes und damit für Arbeitsplätze und Wohlstand in der Steiermark."


Mehr als 200 Gäste applaudierten den PreisträgerInnen und nützen den Gesellschaftsteil des Abends um Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk der Forschung zu verdichten. Ein besonderes Highlight war die Keynote der Wissenschafterin des Jahres, Univ.-Prof. Ing. Mag. Dr. Verena Winiwarter, die als Dekanin der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, als Professorin und Doktorin für Umweltgeschichte, als Magistra in Geschichte und Publizistik, sowie als Ingenieurin der technischen Chemie die Themen der interdisziplinären Betrachtung, sowie der Verantwortung von Wissenschaft und Forschung auf ideale Weise verkörpert.

Insgesamt soll die gemeinsame Verleihung der Forschungspreise des Landes Steiermark auch in Zukunft eine Plattform zur Erhöhung der Public Awareness und zur Verdichtung des Netzwerks von Wissenschaft und Forschung bilden.

Erstellt von Konstantinos Tzivanopoulos

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