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Mittwoch, 06.02.2013

Gefährliche Strahlen?

Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Risiken elektromagnetischer Strahlung sorgen in der Öffentlichkeit immer wieder für Angst. Foto: Microsoft

Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Risiken elektromagnetischer Strahlung sorgen in der Öffentlichkeit immer wieder für Angst. Foto: Microsoft

US-Physiker beleuchtet Risiken und Angstmache rund um Handys & Co.

Im Jahr 2011 warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einem möglichen Zusammenhang zwischen dem häufigen Gebrauch des Mobiltelefons und einer seltenen Art von Gehirntumor. Der renommierte Physiker Prof. Dr. Eric Swanson von der University of Pittsburgh nimmt am 12. Februar 2013 in einem Vortrag an der Karl-Franzens-Universität Graz zu dieser Mitteilung Stellung.

Swanson blickt zurück auf die Geschichte der medizinischen Forschung über die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen, sei es durch Handys oder Body-Scanner am Flughafen. Dabei befasst er sich auch mit der Frage, was es heißt, gute Forschung zu betreiben und zeigt auf, wie Aussagen von WissenschafterInnen für Angstmache in der Bevölkerung missbraucht werden.

 

Vortrag

Eric Swanson: Cell Phones, Body Scanners, and Cancer

Zeit: Dienstag, 12. Februar 2013, 17 Uhr

Ort: Institut für Physik der Karl-Franzens-Universität Graz, Universitätsplatz 5/EG, HS 05.01

Vortragssprache Englisch

 

Zur Person

Eric Swanson ist Professor für Theoretische Physik an der Universität Pittsburgh. In seiner Forschung konzentriert er sich in erster Linie auf die Untersuchung der Eigenschaften von Quarks und Gluonen, hat aber auch zu Quanten-Spin-Systemen und den Wechselwirkungen des elektromagnetischen Feldes mit dem menschlichen Körper publiziert. Er ist Fellow der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft, Mitglied der Union of Concerned Scientists, Autor von über 100 Forschungsarbeiten und schreibt immer wieder Kolumnen für die Pittsburgh Post-Gazette.

Erstellt von Gudrun Pichler

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