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Universität Graz Naturwissenschaften Neuigkeiten Musik, Moral und Mikrobiom: Land Steiermark zeichnet drei Forscher:innen der Uni Graz aus
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Freitag, 03.11.2023

Musik, Moral und Mikrobiom: Land Steiermark zeichnet drei Forscher:innen der Uni Graz aus

Preisverleihung in der Grazer Burg: Barbara Eibinger-Miedl, Ingeborg Zechner, Ellen Zechner, Vertreterin von Thomas Pölzler, Rektor Peter Riedler (v.l.) ©Foto Fischer

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ganz l.) verlieh die Forschungspreise an Ellen Zechner (Mitte), Ingeborg Zechner (l.) und Thomas Pölzler, der aufgrund seines Forschungsaufenthalts in Tokio die Urkunde nicht persönlich entgegennehmen konnte. Uni-Graz-Rektor Peter Riedler (ganz r.) gratulierte. © Foto Fischer

Bei der diesjährigen Verleihung der Forschungspreise des Landes Steiermark konnten sich gleich drei Wissenschaftler:innen der Universität Graz über eine Auszeichnung freuen. Die Mikrobiologin Ellen Zechner erhielt den Hauptpreis für neue Erkenntnisse darüber, wie eine gestörte Darmflora Antibiotika-Resistenzen begünstigen kann. Jeweils einen Förderpreis für Wissenschaft und Forschung bekamen der Philosoph Thomas Pölzler und die Musikwissenschaftlerin Ingeborg Zechner. Pölzler zeigt auf, dass die meisten Menschen Moral nicht für objektiv halten und welche Auswirkungen das für Ethik und Gesellschaft hat. Ingeborg Zechner entwirft anhand der Biografie des Komponisten Franz Waxman eine neue Perspektive auf Hollywoods Filmmusik der 1930er- bis 1960er-Jahre. Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl überreichte die Auszeichnungen am 3. November 2023 in der Grazer Burg.

Warum schützt Vielfalt im Darm?
Wenn die Vielfalt der Bakterien in unserem Darm abnimmt, etwa durch eine Antibiotika-Therapie, können sich bestimmte Keime, wie zum Beispiel Klebsiella oxytoca, in großen Mengen vermehren. Ellen Zechner und ihr Team konnten zeigen, dass diese Bakterien dann giftige Substanzen bilden – mit gefährlichen Folgen. Das Toxin Tilimycin vernichtet andere Darmbakterien und diejenigen, die überleben, werden durch Mutationen in ihrem Erbgut resistenter gegenüber Antibiotika. Obwohl Klebsiella-Bakterien den Darm in den ersten Lebenstagen eines Babys besiedeln, trägt die Entwicklung einer vielfältigen Darmflora in der Kindheit nicht nur dazu bei, die Zahl dieser Keime in Schach zu halten, sondern schafft auch einen Schutzschild, der bei Infektionen anderen Krankheitserregern widersteht.
>> Publikation: Enterotoxin tilimycin from gut-resident Klebsiella promotes mutational evolution and antibiotic resistance in mice

Ellen Zechner forscht im Profilbereich BioHealth der Universität Graz. Sie sammelte zahlreiche internationale Erfahrungen, unter anderem in Harvard, Massachusetts/USA, an der Rockefeller University in New York City und am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. Ihr Forschungsinteresse gilt den molekularen Mechanismen bakterieller Infektionen. Seit 2016 ist Ellen Zechner auch Vizepräsidentin des Wissenschaftsfonds FWF.

 

Ist Moral objektiv?
Nehmen wir an, Sie persönlich finden Tierversuche moralisch zulässig – sind sie es dann automatisch auch? Nein? Was wäre, wenn die Mehrheit der Bevölkerung Ihres Landes dieser Meinung wäre, würde das etwas ändern? Allgemeiner gefragt: Gibt es objektive moralische Standards, die unabhängig von persönlichen und kulturell vorherrschenden Ansichten für alle Menschen Gültigkeit haben? Thomas Pölzler stellte fest, dass philosophische Lai:innen glauben, moralische Aussagen würden oft nur Gefühle ausdrücken oder nur für bestimmte Individuen oder Kulturen gelten. Dies hat Konsequenzen für verschiedene philosophische Debatten über den Status der Ethik. Inwiefern solche Forschungsergebnisse auch in der Praxis relevant sein können, illustriert er unter anderem anhand der Programmierung von autonomen Fahrzeugen und der Frage von Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
>> Publikation: A philosophical perspective on folk moral objectivism

Thomas Pölzler forscht seit Anfang Oktober 2023 im Rahmen eines Marie-Skłodowska-Curie-Projekts der Europäischen Union an der Universität Tokio/Japan. Zuvor war er als PostDoc unter anderem am College of Charleston in South Carolina/USA und bereits einmal an der Universität Tokio tätig. Seine Hauptforschungsgebiete sind die Ethik und Moralpsychologie.

 

Wer war Franz Waxman?
Der deutsch-jüdische Komponist Franz Waxman (1906–1967) zählt zu den bekanntesten Vertretern der Hollywood-Filmmusik der 1930er- bis 1960er-Jahre. Zweimal wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet – für seine Musik zu „Sunset Boulevard“ (1951) sowie zu „A Place in the Sun“ (1952). Zwölf Nominierungen erhielt er insgesamt. Dennoch wies die Forschung zu seinem Leben und Werk bisher Lücken auf. Ingeborg Zechner hat diese geschlossen. Waxman wirkte auch als Festivalveranstalter, Dirigent und Komponist von Konzertmusik. Zechner eröffnet eine neue Sicht auf die Hollywood-Filmmusik jener Zeit: Die medialen und ästhetischen Grenzen zwischen Kino und Konzertsaal waren durchlässig, während in der Presse die Gegensätze zwischen Ernster (E) und Unterhaltungs(U)-Musik diskutiert wurden.
Forschungsprojekt: „Franz Waxman: Zwischen Filmmusik und Konzertsaal“
Das Buch Franz Waxman – Zwischen Filmmusik und Konzertsaal / Franz Waxman – Between Film Music and the Concert Hall wird demnächst bei Böhlau und Routledge erscheinen.

Ingeborg Zechner forscht am Institut für Musikwissenschaft und leitet das vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierte Projekt über den Komponisten Franz Waxman. Stationen ihrer wissenschaftlichen Karriere waren unter anderem die Harvard University, Massachusetts/USA, die Universität Salzburg, die Syracuse University in New York State/USA und die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Erstellt von Gudrun Pichler

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