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Dienstag, 17.07.2012

Warum soll ich Mathematik studieren?

Diskussion von Theoretikern und Experimentalisten zu mathematischen Modellen an der Uni Graz.

Diskussion von Theoretikern und Experimentalisten zu mathematischen Modellen an der Uni Graz.

Gedankenaustausch zwischen Theoretikern und Experimentalisten an der Uni Graz

"Warum soll ich Mathematik studieren?" - mit dieser Frage eröffnete Univ.-Prof. Dr. Klemens Fellner eine hochkarätig besetzte Podiumsdikussion, die zum Thema Modelle und Simulationen biologischer Systeme unter dem Titel „Bringing Together Experimentalists and Theoreticians on Biological Models and Simulations” an der Uni Graz stattfand.

 

Die renommierten Theoretiker und Experimentalisten am Podium nahmen die Eröffnungsfrage zum Anlass eines regen Gedankenaustauschs über Vorteile, Schwächen sowie Stärken mathematischer Modelle und Simulationen. Den Abschluss der zweistündigen Diskussion bildete ein Ausblick auf die spannendsten Experimente der nächsten fünf bis zehn Jahre.

 

Am Podium fanden sich wahre "Kapazunder" der scientific community: Walter Herzog von der University of Calgary, Kanada, ist Co-Direktor des renommierten "Human Performance Laboratory" und einer der weltweit führenden Biomechaniker. Auch Tim Leonard, ein ausgewiesener Experimentalist, reiste aus Calgary an. Aus Deutschland kam Wolfgang Linke, Inhaber des Lehrstuhls für Kardiovaskuläre Physiologie an der Ruhr Universität Bochum und einer der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der Physiologie kardiovaskulärer und skeletaler Muskeln. Antonio Di Carlo, Vorstand des Instituts für Mechanik der Strukturen an der Universität Roma Tre, verstärkte das Podium auf dem Gebiet der theoretischen Modellierung und Simulation.

Im Anschluss an den formellen Teil der Veranstaltung wurde allen TeilnehmerInnen die einmalige Möglichkeit geboten, in formloser Umgebung mit den namhaften Podiumsteilnehmern weiter zu diskutieren.

 

Die Diskussion wurde von Dr. Gudrun Schappacher-Tilp vom Institut für Mathematik in Zusammenarbeit mit Dr. Markus Tilp vom Institut für Sportwissenschaften organisiert und vom Vizerektorat für Forschung und Nachwuchsförderung sowie dem FWF Projekt T478-N13 unterstützt.

Erstellt von Gudrun Schappacher-Tilp & Gerhild Kastrun

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