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Montag, 24.09.2012

Workshop zum Jubiläum

Christa Neuper, Karl Kunisch, Franz Kappel, Helmut Guttenberger und die Organisatoren Michael Hintermüller und Stephen Keeling vom Institut für Mathematik der Uni Graz (v.r.)

Christa Neuper, Karl Kunisch, Franz Kappel, Helmut Guttenberger und die Organisatoren Michael Hintermüller und Stephen Keeling vom Institut für Mathematik der Uni Graz (v.r.)

Internationale ForscherInnen im Bereich Optimierung und Kontrolle trafen sich anlässlich des 60. Geburtstags von Karl Kunisch

Führende WissenschafterInnen aus dem Forschungsbereich Optimierung und Kontrolle kamen am 21. September 2012 zu einem internationalen Workshop im Meerscheinschlössl zusammen. Neben dem wissenschaftlichen Austausch über neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet wurde mit der Veranstaltung die herausragende Arbeit von O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Karl Kunisch gewürdigt. Der Leiter des Instituts für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen und Sprecher des Spezialforschungsbereichs „Mathematische Optimierung und Anwendungen in der Biomedizin“ feierte seinen 60. Geburtstag.

 

Rektorin Christa Neuper hieß die internationalen TeilnehmerInnen herzlich willkommen und unterstrich in ihren Begrüßungsworten die außergewöhnlichen Leistungen des Jubilars: „Prof. Kunisch ist seit vielen Jahren einer der wegweisenden Forscher im Bereich Optimierung und Kontrolle.“ Darüber hinaus dankte Neuper Kunisch für sein Engagement in der Förderung des wissenschaftliches Nachwuchses, unter anderem als lokaler Sprecher eines internationalen Graduiertenkollegs mit der TU München.

 

Studiendekan Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Guttenberger überbrachte Grüße und Glückwünsche der Naturwissenschaftlichen Fakultät und Institutskollege Em.Univ.-Prof. Dr. Franz Kappel ließ in seiner Laudatio die wissenschaftliche Karriere von Prof. Kunisch Revue passieren. Karl Kunisch habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Uni Graz den Spezialforschungsbereich „Mathematische Optimierung und Anwendungen in der Biomedizin“ als koordinierende Einrichtung bekommen habe, unterstrich Kappel auch die Bedeutung seines Kollegen für die Universität.

 

Der Workshop brachte renommierte WissenschafterInnen aus Europa, den USA und Asien zusammen und bot auch jungen ForscherInnen die Möglichkeit zum Austausch mit erfahrenen KollegInnen.

 

Karl Kunisch wurde für seine wissenschaftlichen Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Alwin-Walther-Medaille 2008 in Darmstadt. Neben den oben erwähnten Funktionen an der Uni Graz ist er Senatsmitglied der Christian Doppler Forschungsgesellschaft, Vice Chairman of the Scientific Advisory Board of Weierstrass Institute for Applied Analysis and Stochastics und Leiter der Forschungsgruppe „Optimierung und Kontrolle“ am Radon-Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Karl. Kunisch genießt hohes internationales Ansehen und kann auf über 200 Fachpublikationen und mehrere Monographien verweisen.

Erstellt von Gudrun Pichler

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